Gedanken

Weitere Gedanken und Artikel lesen Sie in unserer Broschüre, die durch die Theaterarbeit der christlichen Bühne entstanden ist. Dieses Heft kann bestellt werden unter https://www.dieboten.ch/botenheft

Das richtungsweisende Losungswort lautet

von jeher und in alle Zukunft:

Hin zu Gott!

 Max Planck

Der Anker

„Hand die nicht lässt, halte mich fest!“

 

Beim Malen dieses Bildes ging mir so manches durch den Kopf. Besonders eine grosse Dankbarkeit, dass wir an diesen grossen Gott glauben dürfen und in Ihm verankert sind! In den Hintergrund des Bildes habe ich einige Seiten aus meiner alten zerfledderten, verklebten Bibel aus der Jugendzeit miteingearbeitet, denn Sein Wort ist der Anker, mit dem Gott uns befestigt und hält.

 

Pfarrer Ludwig Hofacker fragte einst in einer Predigt, wo denn der Mensch schlussendlich einen Platz finde, wo die Seele unter allen Stürmen des Lebens ausruhen und einen Halt finden könne. Nichts sei fest und bleibend! Weder in der Natur, noch in unserer Welt. Alles ist der Veränderung unterworfen. Wer seinen Halt im Sichtbaren zu finden hoffe, erleide über kurz oder lang Schiffbruch. Zwar sei man getrosten Mutes, solange es einem gut gehe, aber wenn etwas Schweres komme und die gewöhnlichen Stützen wanken – an was sollen wir uns da halten? Hofackers ermutigende Antwort war: An den Gott sollen wir uns halten, der zwar Richter über uns alle, aber der auch die Liebe in Christus, unserem Herrn ist!

 

Auch Spurgeon schliesst sich diesen Gedanken an: „Diese Welt ist gleich einem Meere, ruhelos, unstet, gefährlich, niemals in demselben Zustande. Die menschlichen Angelegenheiten können mit Wellen verglichen werden, die vom Winde hin und her getrieben werden. Und wir, wir sind die Schiffe, die auf’s Meer gehen und seinen Veränderungen und Bewegungen unterworfen sind. Wir werden leicht von seinen Strömungen fortgerissen, von den Winden getrieben und von den Stürmen umhergeworfen; Gott will uns nicht von jedem Winde umhertreiben lassen, deshalb hat es ihm gefallen, uns einen sicheren und festen Anker der Hoffnung zu bilden, so dass wir den Sturm überdauern können.“

 

Ja, ER allein gibt uns Halt, gerade auch dann wenn unsere eigene Kraft versagt. Vertrauen wir uns Ihm an! An Ostern hat uns Gott den Rettungsanker zugeworfen, durch Jesu Tod und Auferstehung. Jetzt steht der Himmel offen für jeden der an Ihn glaubt und sich an Ihn klammert. Dieser Anker hält felsenfest. Es ist eine göttliche Zusicherung! Wie es in Hebräer 6,19 steht: „Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist...“

 

Deborah Dentler

aus: „Die Boten“ Nr.188/April 2018

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Der Herr hat ihn geheissen

„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch! “ 1.Petrus 5,6-7

 Was für ein Trost liegt in diesen Worten!

König David wurde aufs Äusserste gedemütigt und beleidigt von Simei. Und als Davids Leute den fluchenden Benjaminiten zum Schweigen bringen wollten, sagte David nur: „Lasst ihn fluchen; denn der HERR hat's ihn geheissen...“ (2.Sam.16,5-)

Das ist ein wunderbarer „Schlüssel“ auch für unser Leben! Kennen wir es nicht auch, dass wir beleidigt und verletzt werden? Wie rebelliert doch unser Herz über harte Worte und Ungerechtigkeiten! Wenden wir aber sogleich den „Schlüssel Davids“ an, „denn der HERR hat ihn (oder sie) geheissen“, dann weicht der Schmerz, das Aufbegehren und wir lernen mit David sagen: „Lasst ihn doch fluchen! Denn wenn der HERR es ihm eingegeben hat, dem David zu fluchen, wer darf dann fragen: «Warum tust du so?»“

Wenn wir dieser Haltung Davids nacheifern, werden wir erfahren, wie viele unnötige und bittere Gedanken von uns abfallen, weil wir in allem die gewaltige Hand Gottes über uns erkennen! ER hat es zugelassen! ER weiss warum!

 

Deborah Dentler


Sei mutig und stark

...denn ER selbst hat gesagt: „Ich will dir nimmermehr meine Hilfe versagen und dich nicht verlassen“... Hebr.13,5

 Vielleicht stehen Sie wie Josua und das Volk Israel, vor unüberwindbar scheinenden Mauern oder müssen Verantwortungen übernehmen, die Ihnen über den Kopf zu wachsen drohen. Es gibt so vieles, was in Anspannung versetzen oder Furcht einflössen könnte. Was soll nur werden...?

 Selbst dem unerschrockenen Josua, der während der Wüstenwanderung hautnah Gottes wunderbares Handeln erlebt hatte, wird durch Mose Mut zugesprochen: „...sei tapfer und stark, fürchte dich nicht und erschrick nicht!“ (5.Mose 31,6)

 Mit ähnlichen Worten stärkte David auch seinen Sohn Salomo. Wie tröstlich für uns; auch „grosse Männer“ kennen Bangigkeit und Furcht.

 Ein Sprichwort sagt: „Mut und Angst haben etwas Gemeinsames: sie sind ansteckend!“

 

Beim letzten Passahmahl sagte der Herr Jesus zu Petrus, dass der Satan sich von Gott Gewalt ausgebeten habe, die Jünger durchsieben zu können wie den Weizen „... ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder!“ (Luk.22,32) Das ist ja auch unser Wunsch und unser Anliegen, einander zu stärken, wie wir gestärkt wurden, denn Anfechtungen und Angriffe werden auch in diesem Jahr nicht ausbleiben. Aber wir dürfen getrost sein, auch wenn wir hie und da mal durchgeschüttelt werden, wird unser Glauben keinen Schaden erleiden – denn Christus hat für uns gebetet! Welch‘ gewaltige Verheissung!

 

Deborah Dentler